Mittwoch, 17. April 2013

Durchsuchung im Zusammenhang mit „Napfvideo“

Im Dezember 2012 sorgte ein Video im Internet für Aufsehen, welches zeigt, wie ein Hund während eines Trainings mit einem Futternapf an den Kopf geschlagen wird. CANISUND hat darüber ausführlich berichtet:
 
Diverse Anzeigen gegen die im Video gezeigten Personen waren die Folge.
 
Besorgte Hundefreunde
 
Da das Thema inzwischen weitgehend  aus der medialen Betrachtung verschwunden ist, fragen besorgte Hundehalter, Hundetrainer und auch Hundeliebhaber häufig bei der CANISUND-Redaktion nach, ob das „Thema“ langsam unter den Tisch fallen würde.
Durchsuchung und Sicherung von Beweismitteln
Zusätzlich zu den besorgten Nachfragen wurde uns auch ein Gerücht zugetragen, dass im Zusammenhang mit dem Vorfall eine behördliche Durchsuchung  durchgeführt worden sei. Um diesem Gerücht nachzugehen, und um die besorgten Hundefreunde auf dem Laufenden zu halten, hat CANISUND bei der zuständigen Staatsanwaltschaft in Kiel nachgefragt. Dort wurde uns von Oberstaatsanwalt Ingo Plewka bestätigt, dass im März eine Durchsuchung stattgefunden hat, bei der Videomaterial und weitere Beweismittel gesichert wurden. Dieses Material wird zurzeit ausgewertet.
Mehr kann uns zu diesem Zeitpunkt noch nicht gesagt werden, weil noch keine abschließende Bewertung vorliegt und ob es letztlich zu einer Anklage oder einem Strafbefehl kommen wird. Die Geschichte ist aber noch nicht unter den Tisch gefallen und wird behördlich bearbeitet. CANISUND wird seine Leser auf dem Laufenden halten.