Sonntag, 31. März 2013

Neue Hundetrainerdatenbank von Universität und Verbänden entwickelt

Wenn auch einige nach der Universität Steinwar gegoogelt haben - der Artikel ist nur ein APRILscherz. Obwohl in der Hundeszene vieles möglich ist ;-)

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Die Anzahl der professionellen Hundetrainer ist groß und unübersichtlich geworden. Und nicht nur die Zahl der Trainer und aller anderen Profis im Hundebereich ist für den Hundehalter kaum noch zu überblicken. Auch die Methoden und Philosophien verwirren heute mehr, als sie hilfreich sind. Um diesem Umstand Rechnung zu tragen hat die Universität Steinwar in Zusammenarbeit mit mehreren Verbänden von Hundeprofis eine statistische Datenbank entwickelt, die dem Hundehalter bei der Auswahl des passenden Hundeprofis hilft. Hundetrainer müssen sich in der Datenbank anmelden. Damit geben sie ihr Einverständnis, dass dort Daten über sie gesammelt werden. In der Datenbank werden alle (überprüften) Daten der Personen, Hundeschulen etc. gespeichert. Neben den üblichen Daten (Qualifizierung, Fortbildung, Berufserfahrung) werden viele weitere Daten gesammelt.
Alles, was mit Hunden zu tun hat kann der Universität und der Datenbank mitgeteilt werden. Wie oft ein Hund gelobt wird, wenn er laut angesprochen wurde, wenn er mit Leckerchen vollgestopft wurde, wenn mehr als dreimal am Tag geklickert wurde, wenn er unfreundlich angesprochen wird – jede Handlung eines Trainers die im Zusammenhang mit Hunden gesehen wurde, kann in die Datenbank einfließen. Selbst scheinbar unwichtige Dinge werden registriert. Wenn zum Beispiel ein scheinbar gewaltfrei arbeitender Profi ein Buch einer anderen Richtung liest, aber auch wenn man „unangemessen“ mit seinem eigenen Hund spricht – also z. B. auch mal freundlich ohne Befehl. Die professionell mit Hunden arbeitenden Menschen werden so praktisch „gläsern“ – Geheimnisse in ihren Einstellungen, Methoden und Handlungen werden geringer bis unmöglich.
Die in 4 Jahren entwickelte Datenbank sammelt die Daten und ordnet die Trainer dann in Kategorien, die dem Hundehalter eine Vorauswahl ermöglichen. Die extremen Kategorien sind W und H. Unter Kategorie W finden sich sehr weich arbeitende Hundefachleute. Unter H sehr harte Vertreter der Zunft. Zwischen W und H gibt es noch 17 weitere Kategorien, von M (mittelweich) über MH (mittelhart) bis z. B. OH (oft hart) oder OHM, OWH, WOH, WAU usw.
Zusätzlich zu der Einteilung der Trainer können Hundehalter Abfragemasken ausfüllen. Mit ihren persönlichen Vorlieben bzgl. Hundeerziehung und Lebenswandel. Laut Professor L. Baron von der Universität kann man das mit einem Datingportal vergleichen, wo passende Menschen zusammenfinden. Hier sollen aber nicht Lebenspartner zusammenfinden, sondern Hundehalter und passende Hundeprofis, die ähnliche Grundeinstellungen dem Tier gegenüber haben. Laut Professor Baron wurde die Entwicklung der Datenbank im Entwicklungszeitraum geheim gehalten, weil man in der uneinigen „Hundeszene“ Blockaden des Projekts befürchtete. Jetzt ist die Datenbank einsatzbereit. „Und nun nehmen wir den Hundehaltern das Denken vollständig ab und werden mit der Macht der Daten einen Beitrag leisten, Hundeerziehung aus der Gefühlswelt in die unbestechliche Datenwelt zu integrieren“, sagt Professor Baron.
Canisund hat auf die Pressemitteilung der Universität Steinwar nachgefragt, ob diese denn davon ausgehen würde, dass sich überhaupt Trainer in dieser Datenbank registrieren lassen würden. Wir wurden von dort an einen der beteiligten Verbände verwiesen, wo uns der Pressesprecher W. Bold die Auskunft gab, dass es bereits Gespräche mit den zuständigen Behörden gäbe, um die Anmeldung in der Datenbank rechtlich bindend als Berufsvoraussetzung zu etablieren. Laut W. Bold wird es sich in diese Richtung entwickeln. Hundehalter können also aufatmen. Bald ist das Chaos beseitigt, die Suche nach einer passenden Hundeschule wird durch Bits und Bites zum Kinderspiel. Schöne neue Welt…

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