Donnerstag, 14. Februar 2013

Der Stand der Dinge...

In den letzten Tagen erreichten unsere Redaktion diverse Anfragen, ob wir als Presse einen „Stand der Dinge“ bzgl. einer Sachlage bekanntgeben könnten. Die Nachfragen bezogen sich auf ein Video, wo ein Hund mit einem Futternapf geschlagen wird, welches vor Weihnachten für Empörung bei vielen Menschen sorgte. In den Anfragen zeigten sich die Leser besorgt, dass die Sache „unter den Tisch fallen“ könnte. In dem Punkt können wir sicher beruhigen. CANISUND hat sich mit der zuständigen Staatsanwaltschaft, bei der Anzeigen gegen die Darsteller des Videos eingegangen sind, in Verbindung gesetzt. Dort wurde uns mitgeteilt, dass man zur Zeit damit beschäftigt ist, die Anzeigen zu prüfen, Gutachten erstellen lässt etc. Nähere Angaben könne und dürfe man nicht machen, weil es sich um ein laufendes Verfahren handele. Man sieht also, dass die zuständigen Behörden bemüht sind, den Fall sachlich zu bearbeiten. Was letztendlich dabei herauskommt wird man sehen und kann dann erst weitere Beurteilungen abgeben. CANISUND bleibt also selbstverständlich, schon aus Gründen der sachlichen Informationspflicht seiner Leserschaft gegenüber, an der Sache dran. Wir werden also, wenn uns weitere Erkenntnisse vorliegen, wieder berichten. Solange sollte man allerdings auch die Geduld aufbringen, die zuständigen Behörden ihre Arbeit machen zu lassen. Was ja eigentlich auch inzwischen geschieht. Nachdem sich viele Menschen (absolut zu recht) über die Vorgänge in dem besagten Video empört hatten, ist das was viele einen „Shitstorm“ nennen nach kurzer Zeit wieder abgeflaut. Viele Menschen hatten sich empört, einige wenige davon sind mit Bedrohungen gegen die Videodarsteller massiv über das Ziel hinausgeschossen und unserer Meinung nach genauso zu verurteilen wie die Vorgänge im Video selbst. Aber alles in allem zeigt sich jetzt, dass sich nach abflauen der ersten Empörung die sachliche Diskussion durchsetzt und man durchaus bereit ist, die behördlichen Entscheidungen abzuwarten. Was auch gut so ist…

…interessant ist in dem Zusammenhang allerdings, dass man einige Zeitgenossen findet, die sich über den vermeintlichen „Shitstorm“ besonders aufgeregt und die Videodarsteller verteidigt hatten. Heute aber diejenigen sind, die in Ihren BLOGS und FB-Seiten das Thema am köcheln halten. Während Kritiker eher in die abwartende Haltung übergegangen sind. Ein Schelm, der bei den „Verteidigern“ daran denkt, dass dies Trittbrettfahrer der „Hundeszene“ sind. Vermeintliche Trittbrettfahrer, die die Hundeszene karikieren wollen, aber selbst zur Karikatur werden weil sie überdrehen. Oder vom „Krausekritiker“ zum „Oberkrause“ mutieren ;-)
Eigentlich schade. Der bierernsten Hundeszene würde etwas Entspannung, eine Prise Humor und etwas Selbstreflexion an den passenden Stellen sicher hier und da gut tun. Wenn aber einseitig überdreht wird, vergeht einem leider auch mal der Humor…
Gut, aber das ist ein anderes Thema. CANISUND wird seine Leser zu gegebener Zeit informieren, wenn neue Erkenntnisse vorliegen.

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